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Nicht alles ist Trauma

  • vor 8 Stunden
  • 10 Min. Lesezeit

Warum die Psychologie Leid nicht kleinreden muss, um die menschliche Widerstandskraft ernst zu nehmen


Trauma ist zu einem Wort für beinahe alles geworden.


Eine Trennung ist Trauma. Eine schwierige Kindheit auch. Wer Konflikten ausweicht, hat eine Traumareaktion. People Pleasing, Perfektionismus, Bindungsangst, Erschöpfung oder das Gefühl, als Kind nicht gesehen worden zu sein, werden online schnell als Folgen eines unbewältigten Traumas erklärt.


Dass Menschen heute Worte für Erfahrungen finden, die lange verharmlost wurden, ist zunächst ein Fortschritt. Emotionale Vernachlässigung, chronische Unsicherheit oder Gewalt können tiefe Folgen haben. Das Problem beginnt dort, wo ein klinischer Begriff immer weiter ausgedehnt wird und schließlich kaum noch etwas ausschließt.


Der Psychologe Nick Haslam bezeichnet solche Entwicklungen als „Concept Creep“. Gemeinsam mit Melanie McGrath hat er gezeigt, wie sich auch der Traumabegriff über Jahrzehnte ausgeweitet hat: vom Außergewöhnlichen zum Alltäglichen und von direkt erlebten Ereignissen bis zu immer indirekteren Formen der Belastung.


Joel Paris formuliert dieselbe Kritik in seinem 2022 erschienenen Buch "Myths of Trauma: Why Adversity Does Not Necessarily Make Us Sick" sehr deutlich.


“Trauma has become a catchword for many kinds of adverse experiences.”

Joel Paris, Myths of Trauma (2022)


Für Paris bedeutet das nicht, dass schwere Erfahrungen unwichtig sind. Im Gegenteil. Sein Buch beginnt ausdrücklich mit der Feststellung, dass Ereignisse wie Vergewaltigung oder Schusswaffengewalt schwere psychische Folgen auslösen können. Seine eigentliche Frage lautet eine andere: Warum entwickeln manche Menschen nach solchen Erfahrungen eine psychische Störung, während andere sich wieder stabilisieren?


Belastung ist nicht dasselbe wie Trauma. Ein potenziell traumatisches Ereignis ist nicht dasselbe wie PTBS. Und eine belastende Lebensgeschichte erklärt nicht automatisch, wie ein Mensch Jahrzehnte später denkt, fühlt und handelt.



Cover of Myths of Trauma by Joel Paris
Joel Paris, Myths of Trauma: Why Adversity Does Not Necessarily Make Us Sick (Oxford University Press, 2022)

Ein belastendes Ereignis ist noch keine PTBS


Die epidemiologischen Daten zeigen eine auffällige Lücke zwischen Exposition und Erkrankung.


In den World Mental Health Surveys berichteten rund 70 Prozent der Befragten, irgendwann im Leben mindestens ein potenziell traumatisches Ereignis erlebt zu haben. Die Lebenszeitprävalenz von PTBS lag dagegen bei 3,9 Prozent in der Gesamtbevölkerung und bei 5,6 Prozent unter Menschen, die einem solchen Ereignis ausgesetzt gewesen waren. Das Risiko unterscheidet sich stark nach Art der Erfahrung und ist beispielsweise nach interpersoneller Gewalt deutlich höher.


“PTSD is a real thing. Some people definitely have it, but it’s been wildly exaggerated.”

Joel Paris im Interview


Die meisten Menschen, die selbst schweren Ereignissen ausgesetzt sind, entwickeln keine PTBS, sagt Paris weiter. Entscheidend sind zusätzliche Risiko- und Schutzfaktoren.


Auch in seinem Buch betont er, dass ein traumatisches Ereignis zwar notwendige Voraussetzung für PTBS ist, die Exposition allein aber nicht ausreicht. Psychische Folgen entstehen aus einem Zusammenspiel biologischer, psychologischer und sozialer Faktoren.


Die ICD-11 definiert PTBS deshalb relativ eng. Zu den Kernmerkmalen gehören das Wiedererleben des Geschehens im Hier und Jetzt, die Vermeidung entsprechender Erinnerungen und ein anhaltendes Gefühl gegenwärtiger Bedrohung. Die Symptome müssen außerdem das alltägliche Funktionieren erheblich beeinträchtigen.


Traurig, misstrauisch oder nach einer schweren Erfahrung über längere Zeit aufgewühlt zu sein, reicht dafür nicht aus.


Diese Unterscheidung spielt eine größere Rolle, als es zunächst scheint. Denn sie entscheidet mit darüber, ob menschliche Reaktionen als belastend und veränderbar verstanden werden oder als Zeichen dafür, dass etwas im Menschen dauerhaft beschädigt worden sei.


Warum reagieren Menschen so unterschiedlich?


Eine der wichtigsten Variablen ist Persönlichkeit.


Paris beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit Persönlichkeitsstörungen und verweist besonders auf Neurotizismus, eine der fünf großen Persönlichkeitsdimensionen. Menschen mit hohen Werten reagieren im Durchschnitt empfindlicher auf negative Ereignisse, erleben negative Emotionen intensiver und benötigen länger, um wieder zu ihrem Ausgangsniveau zurückzukehren.


“Personality is about individual differences and about how the same situation can produce totally different reactions in different people.”

Joel Paris im Interview


Genau diese Unterschiede seien der Grund dafür, dass es zu kurz greife, nach einem einzelnen Ereignis zu suchen, das alles Weitere erklären soll.


In Myths of Trauma führt Paris ein Beispiel aus seiner eigenen Forschung an. Seine Arbeitsgruppe untersuchte 56 Frauen mit Borderline-Persönlichkeitsstörung zusammen mit ihren Schwestern. Obwohl die Geschwister in denselben Familien aufgewachsen waren und viele ähnliche belastende Erfahrungen beschrieben, hatten nur drei der Schwesternpaare beide eine Borderline-Störung. Paris verweist insbesondere auf Unterschiede in den Persönlichkeitsprofilen als möglichen Teil der Erklärung.


Das bedeutet nicht, dass Umwelt unwichtig ist. Es bedeutet, dass dieselbe Umwelt nicht bei jedem Menschen dasselbe hervorbringt.


Neben Persönlichkeit spielen die Art und Dauer der Belastung, frühere psychische Probleme, vorherige Belastungen, soziale Unterstützung und die Lebensumstände nach dem Ereignis eine Rolle. Eine Vergewaltigung oder jahrelange Gewalt in einer Beziehung ist nicht mit einer Trennung oder emotionalen Kränkung gleichzusetzen.


Das biopsychosoziale Modell ist komplizierter als die Gleichung „schlimmes Erlebnis gleich Trauma“. Es erklärt aber gerade deshalb besser, warum Lebensverläufe so unterschiedlich aussehen.


Anpassung ist nicht automatisch Krankheit


Besonders schnell verschwimmt diese Grenze bei Menschen, die in chaotischen, unsicheren oder emotional vernachlässigenden Familien aufgewachsen sind.

Ein Kind kann lernen, Stimmungen sehr genau zu beobachten. Konflikte zu vermeiden. Eigene Bedürfnisse zurückzustellen. Sich zurückzuziehen oder möglichst wenig von anderen abhängig zu sein.


Diese Strategien können später Probleme verursachen. Trotzdem sind sie nicht automatisch Symptome einer Traumastörung.


Paris weist im Interview darauf hin, dass emotionale Vernachlässigung die Fähigkeit eines Kindes beeinträchtigen kann, Gefühle zu regulieren und negative Ereignisse zu verarbeiten. Gerade bei Persönlichkeitsstörungen findet er solche Geschichten häufig, ohne dass deshalb zwingend ein klassisches Trauma vorliegen muss.

Das ist ein wichtiger Unterschied.


People Pleasing kann gelernt worden sein, weil Widerspruch in einer Familie regelmäßig Ärger auslöste. Rückzug kann einmal die einfachste Möglichkeit gewesen sein, Konflikten auszuweichen. Hohe Wachsamkeit kann sich in einer unberechenbaren Umgebung entwickelt haben.


Man kann solche Reaktionen ernst nehmen, ohne ihnen automatisch eine psychiatrische Diagnose zu geben.


Und genau das erweitert auch den Handlungsspielraum. Ein erlerntes Muster kann weiterhin sehr hartnäckig sein. Es ist aber etwas anderes, ein Verhalten als gelernt und heute möglicherweise nicht mehr hilfreich zu verstehen, als es als unausweichliche Folge eines dauerhaft geschädigten Nervensystems zu betrachten.


Komplexe PTBS und die Frage nach der richtigen Erklärung


Besonders kontrovers wird diese Diskussion bei der komplexen PTBS.


Die ICD-11 erkennt die kPTBS als eigenständige Diagnose an. Zusätzlich zu den Kernsymptomen einer PTBS müssen Probleme der Emotionsregulation, ein stark negatives Selbstbild und erhebliche Schwierigkeiten in Beziehungen vorliegen.


Paris steht der Diagnose ausgesprochen kritisch gegenüber. Er sieht große Überschneidungen mit Persönlichkeitsstörungen, insbesondere mit Borderline, und warnt davor, komplexe Probleme vollständig aus einer Traumageschichte abzuleiten.


In seinem Schlusskapitel argumentiert er, dass ein starker Fokus auf traumatische Ereignisse dazu führen kann, aktuelle Fähigkeiten, Persönlichkeit und Funktionsniveau zu wenig zu beachten.


Die Forschung unterstützt allerdings keine vollständige Gleichsetzung von kPTBS und Borderline. Studien finden sowohl Überschneidungen als auch unterscheidbare Symptomprofile. Bei kPTBS stehen typischerweise ein dauerhaft negatives Selbstbild, Beziehungsdistanz und Probleme der Emotionsregulation im Vordergrund. Bei Borderline gehören unter anderem starke Verlassenheitsangst, ein instabiles Selbstbild, Impulsivität und wechselhaft intensive Beziehungen zum typischen Bild.


Die praktisch wichtigere Frage ist deshalb nicht, welches Etikett sich subjektiv am passendsten anfühlt. Entscheidend ist, welche Probleme tatsächlich vorliegen, wodurch sie aufrechterhalten werden und was sich daraus für die Behandlung ergibt.


Eine Diagnose sollte helfen, ein Problem genauer zu verstehen. Sie sollte nicht die gesamte Biografie erklären müssen.


Wenn eine Erklärung zur Identität wird


Genau hier entsteht ein weiteres Problem der populären Traumakultur.


Menschen suchen nach Erklärungen für Dinge, die sie an sich selbst nicht verstehen. Das ist nachvollziehbar. Wer jahrelang Probleme mit Beziehungen, Angst, Scham oder Selbstwert hatte und plötzlich eine Beschreibung findet, in der alles zusammenzupassen scheint, erlebt oft enorme Erleichterung.


Paris beschreibt diesen Moment im Interview fast beiläufig: Man liest ein Merkmal und denkt: „That sounds like me. Bingo. Now somebody’s finally explained me.“

Aber Wiedererkennung ist noch keine Diagnose.


Viele psychische Beschwerden sind unspezifisch. Grübeln, Erschöpfung, emotionale Reaktivität, Bindungsprobleme oder Selbstzweifel kommen bei unterschiedlichen Störungen vor und teilweise auch außerhalb psychischer Erkrankungen.


Das Internet verstärkt diese Dynamik zusätzlich. Paris weist darauf hin, dass sich Menschen online in Gruppen zusammenfinden, in denen dieselben Begriffe und Erklärungsmodelle immer wieder bestätigt werden. Dadurch könne die Bindung an eine bestimmte Diagnose noch stärker werden.


Auch Forschung zur Ereigniszentralität ist in diesem Zusammenhang interessant. Je stärker ein belastendes Ereignis zum Zentrum der eigenen Identität und Lebensgeschichte wird, desto stärker sind im Durchschnitt PTBS-Symptome. Längsschnittliche Untersuchungen zeigen zudem, dass hohe Ereigniszentralität spätere Symptome vorhersagen kann.


Das bedeutet nicht, dass Menschen ihre Geschichte verdrängen sollten. Aber eine Erfahrung zu verarbeiten und die eigene Identität vollständig um sie herum zu organisieren, sind zwei verschiedene Dinge.


Kindheit prägt. Entwicklung geht trotzdem weiter.


Frühe Erfahrungen sind wichtig. Paris bestreitet das nicht.


Kinder, die keine verlässliche emotionale Unterstützung erhalten, entwickeln sich unter anderen Bedingungen als Kinder, deren Bezugspersonen verfügbar und berechenbar sind. Extreme Vernachlässigung kann langfristige Folgen haben.

Aber selbst unter sehr schlechten Ausgangsbedingungen sind spätere Entwicklungen keineswegs vollständig vorherbestimmt.


Ein bekanntes Beispiel sind die Langzeituntersuchungen englischer und rumänischer Adoptivkinder. Einige dieser Kinder hatten ihre ersten Lebensmonate oder -jahre in extrem deprivierenden rumänischen Heimen verbracht. Bei Kindern mit längerer institutioneller Deprivation blieben bestimmte Risiken bis ins Erwachsenenalter erhöht. Gleichzeitig zeigten viele nach dem Wechsel in stabile Familien erhebliche Entwicklungsfortschritte.


Paris greift dieselben Untersuchungen im Interview auf. Für ihn zeigen sie vor allem, wie viel sich verändern kann, wenn sich die Umwelt verändert.


Auch Persönlichkeit selbst ist nicht unveränderlich. Langzeitstudien zeigen durchschnittliche Veränderungen über das Erwachsenenalter, unter anderem hin zu mehr Gewissenhaftigkeit und emotionaler Stabilität.


Paris beobachtete Ähnliches über Jahrzehnte in seiner klinischen Arbeit. Viele seiner Patienten seien mit 30 deutlich stabiler gewesen als mit 15 oder 20 Jahren, sagt er am Ende des Gesprächs. Persönlichkeit besitzt Kontinuität, aber sie steht nicht still.


Akzeptanz heißt nicht Vergebung


Was folgt daraus für Menschen, denen tatsächlich Schlimmes widerfahren ist?

Paris verweist im Interview auf ein Konzept aus der Dialektisch-Behavioralen Therapie von Marsha Linehan: radikale Akzeptanz.


Damit ist nicht gemeint, Unrecht gutzuheißen. Es bedeutet auch nicht, einem Täter zu vergeben, Kontakt wiederherzustellen oder nachträglich Verständnis für jemanden entwickeln zu müssen.


Es geht darum anzuerkennen, dass etwas geschehen ist und heute nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.


Paris sagt im Gespräch, viele Patienten hätten zunächst Schwierigkeiten mit dem Begriff, weil sie Akzeptanz mit Vergebung verwechselten. Gemeint sei vielmehr, sich wieder auf die Zukunft zu konzentrieren, statt dauerhaft an vergangenen Erfahrungen festzuhalten.


Das entspricht auch der therapeutischen Konsequenz, die er in Myths of Trauma zieht. Behandlung müsse stärker gegenwarts- und zukunftsorientiert sein. Die Vergangenheit könne nicht verändert werden, das heutige Leben sehr wohl.


Agency statt dauerhaftem Schaden


Damit kommt das Gespräch zu einem Punkt, der vielleicht wichtiger ist als die gesamte Debatte um Begriffe.


Agency.


“I think the idea of agency is the key to resilience for many, many people.”

Joel Paris im Interview


Agency bedeutet, das eigene Leben nicht nur als Ergebnis dessen zu erleben, was einem widerfahren ist. Sie zeigt sich darin, Einfluss auf die Bedingungen zu nehmen, die heute veränderbar sind.


Das kann bedeuten, eine Beziehung zu verlassen. Einen Arbeitsplatz zu wechseln. Den Kontakt zu Menschen zu reduzieren, die einem dauerhaft schaden. Unterstützung anzunehmen. Andere Verhaltensweisen zu lernen. Ein Umfeld zu suchen, in dem alte Strategien nicht mehr ständig benötigt werden.


Paris geht in seinem Buch deshalb auch kritisch mit Therapien um, die sich über lange Zeit fast ausschließlich mit der Vergangenheit beschäftigen. Ein übermäßiger Fokus auf Traumaerzählungen könne, so seine Schlussfolgerung, das Gefühl von Kompetenz und eigener Handlungsfähigkeit schwächen.


Das bedeutet nicht, die Vergangenheit zu ignorieren. Wer verstehen will, warum er auf bestimmte Situationen reagiert, wie er reagiert, muss oft zurückschauen.


Aber Verstehen und Verändern sind nicht dasselbe.


Nicht weniger Mitgefühl, sondern mehr Präzision


Die Kritik an der Inflation des Traumabegriffs wird schnell so verstanden, als solle menschliches Leid relativiert werden.


Das ist nicht der Punkt.


Eine Vergewaltigung kann PTBS auslösen. Jahrelange Gewalt kann schwere psychische Folgen haben. Emotionale Vernachlässigung kann Entwicklung beeinflussen. Menschen benötigen Schutz und manchmal professionelle Behandlung.


Genauso wahr ist aber: Nicht jede Verletzung führt zu einer psychischen Störung. Nicht jedes schwierige Verhalten ist eine Traumareaktion. Nicht jede problematische Kindheit bestimmt das Erwachsenenleben. Und nicht jede Erklärung, in der wir uns wiedererkennen, ist deshalb die richtige.


Paris fasst im Schlusskapitel von Myths of Trauma einen der robustesten Befunde der Forschung zusammen: Resilienz ist bei Menschen nach belastenden Ereignissen häufig und keineswegs eine seltene Ausnahme.


Vielleicht ist genau diese Erkenntnis in der öffentlichen Debatte zu sehr verloren gegangen.


Menschen können schwer verletzt werden und sich trotzdem weiterentwickeln. Sie können Folgen mit sich tragen und dennoch ein funktionierendes Leben aufbauen. Persönlichkeit verändert sich. Umwelten verändern sich. Menschen lernen.


Wir sind geprägt von dem, was uns widerfahren ist. Aber es definiert uns nicht.


Quellen und weiterführende Literatur


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Zum Gespräch

In dieser Folge von Reclaim Your Reality spreche ich mit Prof. Dr. Joel Paris über die Ausweitung des Traumabegriffs, PTBS und kPTBS, Persönlichkeit und individuelle Vulnerabilität, emotionale Vernachlässigung, Resilienz, radikale Akzeptanz und persönliche Agency. Das Interview ist mit deutschen Untertiteln verfügbar.



 
 
 

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